SEO für Shopify Shops – so stellst du’s richtig an

Du betreibst einen Online Shop mit Shopify? Du willst deinen Umsatz steigern und bei den Google SERPs ganz vorne gereiht werden, ohne in teure Ads zu investieren? Dann sind die folgenden SEO-Tipps ein erster Schritt.

Diese Tipps helfen dir als Shopify-Betreiber dabei, wie du deinen Shop in den Google Suchergebnissen sichtbarer machst und dein Ranking verbessern kannst. Die Grundlage für ein gutes Ranking ist dein Content. Der Leitspruch “Content is king” hat nichts an Gültigkeit eingebüßt, sondern ist bis dato ein entscheidendes Qualitätskriterium. Biete deinem Kunden Mehrwert, dann wird er auch gerne in deinem Shop bleiben.

Neben dem Content gibt es noch einige andere Signale an Google, die dein Ranking verbessern – und die sehen wir uns nun einmal genauer an.

Du willst lieber Zeit sparen und diese Aufgaben in kompetente Hände geben? Dann ist eine Shopify SEO-Agentur das Richtige für dich.

1. Duplicate Content entfernen

Wenn zwei oder mehrere URLS mit demselben Content existieren, ist das auch Google-Sicht Duplicate Content und wird abgestraft. Besonders bei Online-Shops kommen doppelte Inhalte durch Produktbeschreibungen vor. Um doppelte Inhalte zu vermeiden, gibt es zwei Möglichkeiten: Canonical Tags und 301-Weiterleitungen. Dazu noch später mehr.

Wenn doppelter Inhalt nicht nur auf deiner Seite auftritt, sondern auch noch auf anderen Seiten, etwa andere Online-Shops, die deine Produkte auch verkaufen, dann bitte den Besitzer der anderen Website, den Text zu ändern. Und auch du solltest Produktbeschreibungen fremder Produkte nicht eins zu eins übernehmen, sondern umformulieren und Unique Content erstellen.

2. Einzigartige Title und Meta-Descriptions für jede URL

Für das Ranking deines Shops sind Title Tag und Meta Descriptions wichtig und sollten die relevantesten Keywords enthalten und zum Inhalt der URL passen. Diese beiden Elemente unterstützen den Google Bot dabei, den Inhalt deiner Seite zu verstehen und einzuordnen, zu welcher Suchanfrage er passt. Um möglichst suchmaschinenfreundlich zu sein, sollte auf die Zeichenlänge geachtet werden und jeder URL eine eigene Beschreibung zugeordnet werden.

Die Struktur aus Hauptkeyword – Nebenkeyword – Markenname erweist sich als besonders effektiv.

3. Bilder optimieren

Bilder SEO ist ein entscheidender Teil, um deine Sichtbarkeit zu erhöhen, denn die Suchmaschinen lesen die Alt-Tags aus – ohne diesen Teil verstehen sie nicht, was auf diesem Bild zu sehen ist.

Jedes Bild auf deiner Seite sollte die relevanten Keywords in den Alt-Tags enthalten, um nicht nur in der Bildersuche bei passenden Suchanfragen angezeigt zu werden, sondern auch, um die Barrierefreiheit für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen zu gewährleisten.

Für die Alt-Tags gibt es folgende Leitlinien:

  • Kein Keywords-Stuffing einsetzen
  • Jedes Alt-Tag nur einmal verwenden
  • Kurze Bildbeschreibung
  • Buttons benötigen keine Alt-Tags

Bei der Bildoptimierung spielt auch noch die Ladezeit eine Rolle: Komprimiere die Bilder fürs Web, damit sie beim Ladevorgang nicht zu viel Zeit brauchen. Google bevorzugt Seiten mit einem schnellen Page Speed.

Die Alt-Tags findet du in Shopify unter Produkte-Alle Produkte. Fahre mit der Maus über das Produktbild und klickt auf die drei Punkte – Alt-Text bearbeiten.

4. Kategorie Seiten von der Startseite verlinken

Deine Startseite ist das Zentrum deines Shops und auch die stärkste URL. Achte darauf, von der Startseite auf Kategorieseiten zu verlinken, damit die wichtigsten Seiten mit wenigen Klicks gefunden werden. Alle wichtigen Kategorien und Produktseiten sollten im oberen Bereich deiner Startseite verlinkt werden, etwa durch ein Menü. Je weniger Klicks der User benötigt, desto höher ist die Verweildauer und die Usability.

5. Technische SEO

Technische SEO ist alles, was nicht den Content und die Bilder betrifft. Beim Content kannst du schon viel richtig machen, mit der technischen SEO holst du noch mehr aus deinem Shop heraus:

  • Verwende eine robots.txt-Datei, die dem Crawler hilft, deine Website zu durchsuchen
  • Erstelle eine XML-Sitemap und füge diese in die Google Search Console ein
  • Lege ein Google Search Console Konto an und bestätige die Eigentümerschaft
  • Implementiere den Google Analytics Tracking Code in deinen Shop
  • Validiere HTML und CSS
  • Achte auf eine korrekte Überschriftenstruktur von H1-H5
  • Beachte fehlerfreie Canonical Tags
  • Es sollte nur eine Domain-Version indexiert werden

6. Canonical Tags

Wenn es mehrere URLS mit identischen Inhalten gibt, dann lege mit dem Canonical Tag fest, welche Inhalte bevorzugt in den SERPs angezeigt werden sollen. Mit den Canonical Tags vermeidest du doppelte Inhalte, die sich etwa durch dynamische URLs ergeben, die auf dasselbe Produkt verweisen.

7. Sitemap.xml hinterlegen

Bei der Sitemap handelt es sich um eine maschinenlesbare Datei, die alle URLs deiner Website enthält. Wenn du mit Shopify arbeitest, dann wird diese Sitemap.xml automatisch generiert – darum musst du dich also nicht mehr kümmern. Was du aber noch tun musst: Hinterlege die Sitemap in der Google Search Console. Du findest die Sitemap übrigens im Root-Verzeichnis der Domain: deineseite.de/sitemap.xml

In der Google Search Console klicke auf Website-SURL und im linken Menü auf Sitemap/Sitemap hinzufügen. Schon ist dieser Schritt erledigt!

8. Google Analytics einbinden

Wenn du einen Website-Traffic analysieren und überwachen möchtest, ist Google Analytics Pflicht. Mit diesem kostenlosen Tool bekommst du einen guten Überblick, um das Nutzerverhalten zu analysieren und die wichtigsten KPIs zu tracken.

9. Hochwertige Backlinks aufbauen

Der dritte wesentliche Teil der SEO sind Backlinks, die deiner Website einen ordentlichen Push bringen. Das Linkbuilding ist tatsächlich ein wenig herausfordernd, denn es geht nicht nur darum viele Backlinks zu haben, sondern gute, wie etwa durch ein Shop-Profil auf Amazon, die Gelben Seiten etc.

10. Weiterleitungen einrichten

Nicht immer werden alle Produkte in deinem Shop verfügbar sein – damit nicht lieferbare Artikel gleich gar nicht vorgeschlagen werden, sind 301-Weiterleitungen eine perfekte Lösung. Mit diesen Weiterleitungen führst du User und die Suchmaschine von einer URL zu einer anderen und vermeidest 404-Fehlerseiten. Damit wird die Customer Journey nicht unterbrochen und dein potenzieller Kunde springt nicht ab.

11. Blog konfigurieren

Mit Shopify steht dir auch eine Blog-Funktion zur Verfügung, die du unbedingt nutzen solltest. Blogartikel unterstützen dich dabei, relevante Keywords unterzubringen und deinen Kunden Mehrwert zu bieten und damit die Reichweite zu erhöhen.

Regelmäßige Blogbeiträge sind aus SEO-Sicht ein cleveres Mittel:

  • Suchmaschinen lieben Aktualität und schlagen eher Seiten vor, die aktuelle Infos bieten
  • Guter Content bietet Mehrwert. Google liebt Seiten, die eine Lösung oder Antworten auf Nutzerbedürfnisse liefern.
  • Blogbeiträge zeigen den Suchmaschinen, wo der inhaltliche Schwerpunkt liegt
  • Blogs sind eine hilfreiche Trafficquelle, weil sie – wenn sie gut aufgebaut und recherchiert sind – weit vorne in den SERPs landen

Du weißt aber nicht, worüber du schreiben kannst?

Eine umfangreiche Keywordrecherche liefert passende Vorschläge und ist für deinen Shop ohnedies unverzichtbar. Finde mithilfe einer Recherche heraus, wonach deine Zielgruppe sucht, was sie interessiert, welche Begriffe sie tatsächlich verwendet und wie hoch das Suchvolumen ist. Es macht durchaus Sinn, dass du dich nicht nur auf die Suchbegriffe mit hohem Suchvolumen stürzt, sondern auch auf Long-Tail-Keywords, die zwar spezifischer sind, aber auch weniger umkämpft und dir damit die Chance bieten, weiter vorne zu ranken.

Mit diesen SEO-Tipps machst du schon einmal viel richtig und hebst dich von anderen Shop Betreibern ab. Tatsache ist aber: SEO braucht Zeit und ist kein Projekt, das jemals abgeschlossen ist.

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