Sind deine recherchierten Keywordlisten wertlos? So findest du es heraus

Wie die Keywordrecherche genau funktioniert, dürftest du mittlerweile ja ohnehin wissen. Du startest dein liebstes Tool und beginnst mit der Suche nach ein paar für deine Branche wichtige Hauptbegriffe. Anhand dieser erstellst du dann Listen mit Longtails, Keywords zweiter Ebene und ein paar weiteren, praktischen Hauptkeywords für die zukünftige Texterstellung.

Aber werden die herausgesuchten Keywordlisten überhaupt fruchten?

Falsche Recherche

  • Text erstellen
  • Keywordliste mittendrin anlegen
  • Keywords in den Text übertragen

Richtige Recherche

  • Keywords zuerst recherchieren
  • Dadurch Suchintention herausfinden
  • Content erstellen & ranken

Findest du durch deine Keywordlisten nicht eindeutig heraus, was eigentlich die genaue Suchintention deiner Kunden ist, hast du schon verspielt.

Was versteht man unter einer Suchintention?

Gibt der User in der Suchmaschine einen Begriff ein, hat er währenddessen ein bestimmtes Ziel.

Vielleicht hat er ein Produkt erworben und nun eine Frage zur Handhabung. Oder er muss wissen, wie die Montage richtig klappt. Womöglich steht auch die Kaufintention im Raum.

Mit anderen Worten: Nicht jeder, der in Google nach Klimageräten sucht, hat auch in dem Moment vor, eines zu kaufen. Vielleicht informiert er sich erstmal, vielleicht hat er schon eins, vielleicht fragt er sich auch einfach nur, ob das laute Gebläse davon normal ist.

Es ist deine oberste Priorität, die Suchintention des Users zu treffen. Andernfalls wird der Leser nicht mit deinen Inhalten interagieren und stattdessen zu deinem Mitbewerb wechseln. Google & Co. messen diese Daten und beziehen sie anschließend in deine Rankings mit ein.

Und du willst sicherlich keine Rankings verlieren, weil du die Keywordrecherche nicht richtig angestellt hast, nicht wahr?

3 Tipps für deine nächste Keywordrecherche

1. Verwechsle nicht Keywords mit Suchbegriffen

Als Keyword kann man nicht nur ein einzelnes Wort, sondern auch einen ganzen Satz meinen, dann spricht man von den sogenannten Longtails.

Nun gibt aber nicht jeder User automatisch denselben Satz ein – und Google ist obendrein mittlerweile dazu in der Lage, aus dem Kontext heraus einem Content passende Keywords zuzuordnen.

Nehmen wir mal an, du hast auf deiner Website eine Unterseite über Heizungen.

Es wird Personen geben, die Fragen suchen, wie:

  • Wie plant man eine Heizung?
  • Wie plant man eine Heizung professionell?
  • Was muss ich bei der Heizungsplanung beachten?

In allen Fällen sollte dein Text etwas enthalten, das sich mit dem Longtail „Heizung Plan professionell“ in Verbindung bringen lässt. Dann scheint deine Seite bei entsprechenden Werten (Trust, Verweildauer, etc.) auch auf den ersten Plätzen dieser Suchergebnisse auf.

2. Vergiss die verschiedenen Varianten des Keywords

Dass man die unterschiedlichsten Varianten von Keywords im Text unterbringen musste, um dann bloß nach WDF*IDF Art zu optimieren, ist längst Geschichte. Google ist wie gesagt klüger geworden und erachtet solche Maßnahmen als aus der Mode gekommen. Du willst schließlich nachhaltiges SEO betreiben, nicht wahr? Dann verzichte auf Methoden, die nur auf die Suchmaschine und nicht den Leser ausgelegt wären.

3. Passt dein Angebot zu den gewählten Suchintentionen?

Jeder Traffic bringt nichts, wenn die Suchintentionen nicht mit deinem Angebot übereinstimmen. Wer nach einer Heizungsplanung sucht, dann aber keine portable Raumheizung für die Steckdose kaufen will, ist in deinem Shop fehl am Platz, wenn du nur solche Produkte verkaufst. Hier besteht deine Zielgruppe zum Beispiel aus Personen, die schnell kalte Füße haben und nach Lösungen dagegen suchen.

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