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Meine Textbroker Erfahrungen (oder warum ich mittlerweile gegen Content Plattformen bin)

Ich hab das Thema ja schonmal in meiner Gegenüberstellung von Content Börsen und dem Kaufen fertiger Texte angeschnitten. Nun will ich näher darauf eingehen, warum ich mittlerweile gegen die Nutzungen von Content Plattformen bin. Ich werde nun meine Textbroker Erfahrungen mit dir teilen.

Ich habe in den letzten drei Jahren mehr als 15.000 Euro auf Textbroker alleine ausgegeben. Von den Summen, die ich für Texter abseits der Plattform ausgegeben habe, fangen wir am besten gar nicht erst an. Eine Liste zu Textbroker Alternativen findest du übrigens hier!

Habe verschiedene Qualitätsstufen ausprobiert und feststellen müssen, dass die Textqualität zwischen zwei und vier Sternen sowie zwischen eigens erstellten Teams oder Direct Orders kaum einen Unterschied macht – und warum das so ist, erkläre ich dir auch sehr gerne!

Man hat in der Regel mit Hobbytextern zu tun

Das klingt im ersten Moment recht gemein, aber es ist nunmal Tatsache. Auf Content Börsen melden sich drei Sorten von Leuten an:

  • Leute, die sich ein bisschen schnelles Taschengeld verdienen wollen.
  • Menschen, die so wenig Geld zur Verfügung haben, dass sie eine Möglichkeit brauchen, schnell was dazuzuverdienen, ohne im besten Fall das Haus dafür verlassen zu müssen.
  • Freelancer, die nicht genügend Kunden auf anderen Wegen finden.

Keine dieser drei Sorten klingt recht vielversprechend. Nicht, wenn man eigentlich im Begriff ist, in eine Dienstleistung zu investieren, mit der man im besten Fall selbst zu mehr Geld kommt. Ich schreibe ja auch nicht aus reiner Wohltätigkeit meine Ratgeber auf dieser Seite. Natürlich will ich meine Dienstleistungen verkaufen und um das zu bewerkstelligen, braucht es gute Rankings.

Die Frage ist daher einmal grundlegend: Was ist mir die Dienstleistung wert?

Während ich diesen sehr beträchtlichen Betrag investiert habe, um immer und immer wieder enttäuscht zu werden, habe ich mir die Frage etliche Male gestellt. Und mir sind so schräge Dinge passiert, die einfach sowas von dagegen sprechen, Content Plattformen zu nutzen.

  • Englische Texte wurden durch Translate-Tools auf Deutsch übersetzt, damit Copyscape nicht anschlägt und dann abgegeben. Das ist eine Urheberrechtsverletzung, das sind Plagiate!
  • Viele Texter lesen die Briefings nicht. Ich hatte schon Texte dabei, die waren so dermaßen offtopic, dass ich eine Ablehnung oder Änderung beantragt habe. Hin und wieder habe ich dann auch richtig unfreundliche, belehrende PNs der Texter daraufhin erhalten. Während sie diejenigen waren, die nicht einmal die Basics beachten konnten, was die gewünschte Leseransprache anging!
  • Werden Texte überarbeitet, dann beachten die Texter oftmals nicht einmal die angemerkten Punkte. So oft habe ich einen Text aufgrund der falschen Leseransprache an denjenigen zurückgegeben. Neu abgegeben wurde dann ein Werk, das an ein paar wenigen Stellen korrigiert wurde und ansonsten rigoros weiterhin die falschen Anreden hatte. Und das selbst in Team Orders!

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Published inSEO & Texterstellung

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