So entwickelst du deinen Unique Selling Point

Auf unseren schnelllebigen und oftmals auch von Produkten überfüllten Märkten müssen sich Unternehmen immer stärker und in immer kürzerer Zeit behaupten. Es entscheidet der erste Eindruck, ob man einen Kunden gewonnen oder aber einen Interessenten verloren hat. Dadurch ist der Unique Selling Point, ein einzigartiges Nutzenversprechen so relevant. Es ist ein Alleinstellungsmerkmal, ein Wiedererkennungswert.

Ich erkläre dir in diesem Beitrag, wie du deinen eigenen Unique Selling Point entwickeln kannst.

Die vier Eigenschaften eines USPs

  1. Einzigartigkeit
  2. Zielgruppenrelevanz
  3. Wirtschaftlichkeit
  4. Konkurrenzfähigkeit

Jede dieser vier Eigenschaften besitzt eine hohe Wichtigkeit. Daher schauen wir uns nun gleich näher an, was es damit auf sich hat, denn auch hier erhältst du bereits einen Eindruck darüber, wie du deinen eigenen USP ausmachst – oder aber festlegst!

1. Einzigartigkeit

Hier spricht man eben auch vom Alleinstellungsmerkmal. Es ist eine Eigenschaft, die nur dein Produkt bietet und die ihm kein anderes (Konkurrenzprodukt) nachmachen kann.

Du solltest also im Vergleich mit anderen Anbietern auf deinem Markt möglichst wenig Überschneidungen haben, zumindest in den Bereichen, auf die es ankommt.

Anders gesehen kannst du es auch als einen Vorsprung auf dem Markt betrachten. Das können relevante Themen sein, wie zum Beispiel die Nachhaltigkeit. Wichtig ist eben, dass du möglichst konkurrenzlos in dem bist, was du tust. Betreibst du einen Onlineshop über Puppenhauseinrichtung, solltest du genau das anbieten, was eben kein anderer hat, für den aber ein Markt vorhanden ist. Detailverliebte Mahlzeiten zum Beispiel, mit denen der Esstisch im Haus gedeckt werden kann.

2. Zielgruppenrelevanz

In diesem Punkt geht es darum, dass dein Produkt relevant für deine Zielgruppe ist, sprich also all ihre Bedürfnisse erfüllt werden. Das können Probleme sein, die du löst, aber auch einfach Wünsche, die durch dein Produkt erfüllt werden.

Um die Relevanz festzustellen, musst du sämtliche eigenschaften und Verwendungszwecke festlegen, die es für dein Produkt gibt.

3. Wirtschaftlichkeit

Dein Unique Selling Point muss natürlich leistbar sein. Ist es mit verhältnismässig hohen Kosten verbunden, ihn zu erreichen, musst du entweder nach Möglichkeiten einsparen oder dich gar einem anderen Produkt zuwenden.

Herstellung, Vermarktungskosten und sämtliche andere damit verbundene Kosten müssen beachtet werden.

Vergiss dabei nicht, dass du die Konkurrenz nicht auf langfristige Sicht rein über den Preis ausstechen kannst. Das funktioniert nur in seltenen Fällen und nur in gewissen Nischen, in denen wir es mit Verbrauchsgütern zu tun haben, die einen hohen Verschleiß aufweisen. Lebensmittel und Kleidung beispielsweise.

4. Konkurrenzfähigkeit

Bei der Konkurrenzfähigkeit geht es darum, dass sich die drei vorergehenden Punkte möglichst lange halten können. Dein Produkt verliert also nicht nach seiner Einführung die Wirtschaftlichkeit und auch die Zielgruppenrelevanz ist über eine lange Zeit hinweg gegeben.

Wichtig ist dabei, dass du den Fokus vollkommen auf die größte Stärke von deinem Produkt legst. Alles andere können zusätzliche Argumente sein, aber es ist stets besser, sich mit einem festen, großen Faktoren auseinanderzusetzen, als den potenziellen Kunden mit Informationen zu überschütten.

In 6 Schritten zum USP – das musst du tun

  1. Lege fest, wer deine Zielgruppe ist.
  2. Lerne die Wünsche, Bedürfnisse und Probleme deiner Zielgruppe kennen.
  3. Finde heraus, welche Probleme vergleichbare Produkte aufweisen, um daraus zu lernen.
  4. Erkenne die relevantesten Eigenschaften von deinem Produkt.
  5. Finde heraus, ob dein Alleinstellungsmerkmal konkurrenzlos ist. Falls nicht, finde eines.
  6. Formuliere das Versprechen für deinen Kunden. (Vorsicht: Werbeversprechen müssen eingehalten werden, sonst machst du dich abmahnbar!)
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