Wie gut kennst du deine Zielgruppe?

Wie gut du deine Zielgruppe kennst, entscheidet natürlich darüber, ob du mit deinem Projekt sehr erfolgreich sein wirst.

Die Kenntnisse, die du in diesem Artikel erlangen wirst, verhelfen dir dazu,

  • Bessere Ergebnisse auf Social Media zu erzielen.
  • Deine Suchmaschinenrankings zu verbessern.
  • Weitere relevante Keywords für dein SEO zu finden.
  • Content mit maximalem Mehrwert zu erstellen. (Oder erstellen zu lassen!)
  • Eine umfangreiche Redaktionsplanung auf die Beine zu stellen, bei der dir nie der Content ausgehen wird.
  • Herauszufinden, ob du dich im Moment überhaupt deinem Wunschkunden widmest.

Lass uns zuerst das Profil deines Wunschkunden erstellen. Denn nicht die Keywords sind es, die deinen Content bestimmen, sondern die Menschen, die du zu deinen Kunden zählen willst. Nach ihnen richtet sich einfach alles, begonnen beim Inhalt deiner Webpräsenz bis hin zu deinem Angebot.

Wer ist dein Wunschkunde? Erstelle ein Profil!

Um ein geeignetes Wunschkundenprofil zu erstellen, musst du zunächst zwischen natürlichen und juristischen Personen unterscheiden. Das ist nicht nur für die eingehende Kategorisierung, sondern auch die späteren Einzelheiten deines Marketings wichtig.

So braucht es für juristische Personen oft eine anspruchsvollere Wortwahl, alleine schon wegen der vielen Fachbegriffe. Das wirkt sich zum Beispiel auf deine Texterstellung aus. Nutzt du das Plugin Yoast für deinen WordPress Blog, darfst du dadurch nicht so viel Gewicht auf das Ampelsystem bei der Lesbarkeit lesen, wie das etwa bei Lifestyle-Themen der Fall wäre.

Natürliche Personen

  • Um wen handelt es sich? (Kinder, Teenager, Erwachsene, Schüler, Lehrlinge, Studenten, Angestellte, Führungskräfte, Partner, Eltern, …)
  • Was ist das durchschnittliche Alter?
  • Wie hoch ist das Einkommen?
  • Welcher Gesellschaftsschicht gehört derjenige an?
  • Was ist die berufliche Situation?
  • Welche Werte oder Ziele verfolgt derjenige?
  • Was sind die größten Probleme und Bedürfnisse?

Juristische Personen

  • Um welche Rechtsform handelt es sich?
  • In welcher Branche ist derjenige tätig?
  • Wie viele Mitarbeitende hat derjenige?
  • Welchen Umsatz generiert derjenige?

Die Frage der juristischen Personen sollten je nach Bedarf durch die der natürlichen Personen ergänzt werden.

Wie würdest du deinen Kunden mit nur einem Satz beschreiben?

Nachdem du die vorangegangenen Fragen beantwortet hast, solltest du deinen perfekten Kunden mit nur einem Satz beschreiben können. Dabei beziehst du dich aber nicht auf die Details, wie zum Beispiel das Einkommen, sondern auf die Art und Weise, wie du sie von deinem Angebot überzeugen kannst.

Hier ein paar Beispiele:

  • Der Biker braucht Funktionalität und Abwechslung.
  • Geeks lieben interessante Anspielungen und schrullige Wortspiele.
  • Weltenbummler sind stets auf der Suche nach Inspirationen und tollen, neuen Reisezielen.
  • Tierliebhaber legen Wert auf das artgerechte Leben ihrer Lieblinge.
  • Yogis brauchen Ausgeglichenheit und sind für alles offen, das zum achtsamen Denken aufruft.

Hier schlägst du dann auch schon die Richtung der Contenterstellung ein, denn diese Leitsätze musst du dabei stets vor Augen halten.

Deine Zielgruppe bestimmt dein Branding

Es ist eine simple Formel, wie du durch deine Zielgruppe zu deinem Branding kommst:

Warum + Wer + Was + Wie

Und schon hast du deinen ganz persönlichen Brand kreiert.

  • Warum tust du, was du tust?
  • Wer profitiert von deiner Arbeit, wem hilfst du mit deinem Angebot?
  • Was genau bietest du deiner Zielgruppe an?
  • Wie beeinflusst dein Angebot das Leben deiner Kunden?

Auch das genaue Branding deiner Marke oder deines Unternehmens ist wichtig dazu, dass du genau die Menschen ansprichst, an die sich dein Angebot richtet. Denn wenn du damit einfach mal im Rundumschlag alle ansprichst, fühlt sich am Ende niemand davon gemeint. Folglich kommt es auch zu einer unterirdisch schlechten Conversionrate.

Außerdem: Wenn du deine Zielgruppe nicht genau kennst, wirst du den größten Teil deiner Zeit damit beschäftigt sein, es allen recht zu machen. Und das nimmt dir wertvolle Stunden, die du in dein Hauptgeschäft investieren kannst.

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